Getriebeöl f. BE3 # Menge & Typ

Die wohl interessanteste Kategorie. Ihr habt Probleme mit Eurem Peugeot? Die Werkstatt weiss mal wieder nicht weiter? Das Handbuch gibt auch nichts mehr her? Na dann, stellt Eure Frage hier rein.
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Simca1000
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Getriebeöl f. BE3 # Menge & Typ

Beitrag von Simca1000 » Mi 01.07.09 11:10

Hallo,

da ich auch das Getriebe wechsel bräuchte ich mal die Daten für ein BE3 Getriebe.
(Neues Thema, da es sicher in Zukunft auch für den ein oder anderen Interessant ist.)

Also ich bräuchte folgende Daten:
Einfüllmenge: ?
Typ: SAE 75W/80W API GL4 oder doch GL5 für das Differential?
Ein Hypoidgetriebe ist es ja nicht.
Wechselintervall: ?


Tipp: Ich hab da ein kleines Öl Lexikon gesehen.
http://www.atu.de/pages/werkstatt/unser ... l.html#atf

Gruß
Simca1000
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RallyePower
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Re: Getriebeöl f. BE3 # Menge & Typ

Beitrag von RallyePower » Mi 01.07.09 12:52

Sae 75-80 ist schon mal in ordnung so ist es auch Original, gehen würde auch ein sae 80-90 wobei das aber dann das schalten im Winter bzw bei kaltem Öl ziemlich zäh werden lässt

Füllmenge ist wenn ich mich recht erinner ca 1,8l jedenfalls grade mal soviel dass es bei der Einfüllschraube wieder rausläuft

von ATF oder Hypoidöl würde ich Abstand nehmen .
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Re: Getriebeöl f. BE3 # Menge & Typ

Beitrag von Simca1000 » Do 02.07.09 09:39

Danke für die Info. Jetzt habe ich aber gerade im Internet gelesen, das das BE3 Getriebe GL5 Öl braucht und das ist nun mal eindeutig ein Hypoide ÖL :!: Das soll von Hause aus auch drin sein.

Vielleicht schaft es ja noch jemand Klarheit in die Sache zu bringen.


Zum nachlesen
http://www.motor-talk.de/forum/getriebe ... 72641.html
die be3 und ma5-synchronisation ist gleich, die be4-getriebe sind überarbeitete be3. das synchronverhalten leicht verbessert.



das schlimme am orginalen total tansmission bv ist nicht mal unbedingt das schlechte synchronverhalten (enspricht ungefähr einem reinen gl5) sondern der ölaufbau und der damit irgendwann sehr schnell nachlassende verschleißschutz, ohne reserven. selbst neu wird der verschleißschutz nur durch eine starke ep-additivierung (hochdruckadditive, die ein verschweißen der reibpartner verhindern, selbst aber nicht wirklich schmieren) erreicht. schmieren, also beide reibpartner voneinander trennen muss immernoch das öl selbst.

und das ist beim transmission bv nur ein rein mineralisches mit niedrigem druckaufnahmevermögen, geringer thermischer belastbarkeit und vor allem niedrigem viskositätsindex.



ihr habt sicher schon häufiger hier im forum oder auch woanders von getriebeschäden gelesen. das ist die antwort!

die getriebeöle sind offiziell "auf lebenszeit" eingefüllt. je nach fahrweise sind die ep-additive aber auch schonmal nach 80tkm oder weniger aufgebraucht. das mineralische grundöl ist nun komplett überfordert, es kommt erst vermehrt zu pitting und dann fehlen irgendwann mal ganze zähne oder es kommt zu lagerschäden.



zum komfortablen schalten: das funktioniert nur dann perfekt, wenn synchronringe und der reibwert des öls perfekt aufeinander abgestimmt sind. die psa-getriebe sind eigentlich alle auf reine gl5-öle ausgelegt. was aber wie man merkt nicht wirklich das optimium darstellt.

gl4+ (gl4/5) funktioniert aus meiner (und anderen erfahrungen heraus) besser. also gl4-reibwert und gl5-verschleißschutz.



spezifikationsgerecht ist eigentlich nur das motylgear 75w-80 und ich glaub kroonoil hat auch eins im programm.

psa fordert ein 75w-80 gl5. gibts das total, gabs (oder gibts evtl. noch?) eins von esso und eines von valvoline. sind alle 3 nahzu gleich "schlecht".



das motul ist durch seine synth. komponenten thermisch wesentlich belastbarer und hat trotz 75w-80 viskosität einen wensentlich höheren viskositätsindex. ist kalt also dünner und heiß dicker als das orginalöl.



zum taf-x, das ist auch sehr gut und kann bedenkenlos beim be4 verwendet werden. allerdings düften die damit etwas schwerer schaltbar sein. würde ich eigentlich nur dann machen, wenns triftigen grund dazu gibt (zb. wenn die getriebelaufgeräusche nerven oder wenn die synchronringe ausgelutscht sind.



was die garantie anbelangt, sollte es zumindest mit dem motylgear überhaupt keine probleme geben. ist absolut spezifikationsgerecht und wird vom hersteller auch für psa-getriebe empfohlen.



zu deinem eigentlichen problem, 100%ig wirste das kaltschaltkratzen mit keinem öl wegbekommen. schon gar nicht beim neuen getriebe. würde mich deshalb auf die anderen tugenden wie verschleißschutz konzentrieren und deshalb das motylgear einfüllen.



das differential wird vom getriebeöl mitgeschmiert. das servoöl ist ein hydrauliköl ohne schmierwirkung. kann also nicht zu erhöhtem verschleiß führen.



orginalmotoröl bin ich mir bei den aktuellen 1.6 hdi nicht sicher, vermute aber stark dass derzeit quartz ineo mc3 5w-30 eingefüllt wird.

ein hc-synthese-öl mit reduziertem aschegehalt und abgesenkter hths.

zu deutsch: der trend hin zum spritsparen bis auf den letzten tropfen zu lasten des verschleißschutzes geht weiter.

aber das ist wieder eine neue geschichte...
Von Ricci_Raid


Gruß
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Re: Getriebeöl f. BE3 # Menge & Typ

Beitrag von Gentsai » Do 02.07.09 10:39

Gibt es BE-Getriebe mit der Öffnung an der Seite?

Meins hat keins, aber 1,8l stimmen.
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Re: Getriebeöl f. BE3 # Menge & Typ

Beitrag von Troubadix » Do 02.07.09 10:45

Gentsai hat geschrieben:Gibt es BE-Getriebe mit der Öffnung an der Seite?

Meins hat keins, aber 1,8l stimmen.
meines hat eines, ist eine der deckelschrauben an der linken seite, also fast durchs rad zu erkennen.

hab grad welches gekauft, laut liste 2 liter 75-90er, kenne aber aus den handbüchern auch nur 1,8 liter deswegen hab ich nen rest in der flasche gelassen.

gibts eigentlich empfehlenswerte ölzusätze fürs getriebeöl???



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Re: Getriebeöl f. BE3 # Menge & Typ

Beitrag von Simca1000 » Do 02.07.09 14:54

Das mit 2l und 1,8l kann ja durchaus sein. 2l nach dem Zerlegen und 1,8l beim Wechseln, da bleibt ja immer ein Rest drin.

Im TOOM Supermarkt, wo ich das ÖL jetzt gekauft habe, konnte mir das mit der Füllmenge keiner sagen :D

Ich hab jetzt GL5er von liqui molly gekauft.
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Re: Getriebeöl f. BE3 # Menge & Typ

Beitrag von Aron » Fr 03.07.09 11:40

Moin,

75w80 ist von Pug ausdrückich vorgeschrieben :!: Besondere Spezifikationen gibts dafür nicht, da kein reines Differentialöl benutzt werden darf, das frisst die Synchronringe kaputt, da ein reines Verteilergetriebe eben keine Synchronkörper besitzt.

Ich hatte auch schon 80w90 probiert, ab 0°C kann man kaum noch schalten, das 75w90 dagegen ist die perfekte Alternative, geht fast zu Schalten wie mit dem 75w80, aber Warmverschleiß wie beim 80w90.

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Re: Getriebeöl f. BE3 # Menge & Typ

Beitrag von RallyePower » Fr 03.07.09 11:46

Troubadix hat geschrieben:
Gentsai hat geschrieben:Gibt es BE-Getriebe mit der Öffnung an der Seite?

Meins hat keins, aber 1,8l stimmen.
meines hat eines, ist eine der deckelschrauben an der linken seite, also fast durchs rad zu erkennen.

hab grad welches gekauft, laut liste 2 liter 75-90er, kenne aber aus den handbüchern auch nur 1,8 liter deswegen hab ich nen rest in der flasche gelassen.

gibts eigentlich empfehlenswerte ölzusätze fürs getriebeöl???



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ist ne fette schraube mit 19er sw

hmm meinst du mit zusätze die wo man reinfüllt wenns getriebe im A**** ist aer du das Auto verkaufen möchtest ????*grinsundwegrenn* :D :D :D
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