Die wohl interessanteste Kategorie. Ihr habt Probleme mit Eurem Peugeot? Die Werkstatt weiss mal wieder nicht weiter? Das Handbuch gibt auch nichts mehr her? Na dann, stellt Eure Frage hier rein.
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burninice
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von burninice » Di 23.08.11 12:51
Hallo,
ich habe folgendes Problem bei einem 206er, BJ 2003 und etwa 80000km gelaufen. Die Hinterachse und die Nadellager wurde vor etwa einem Jahr gemacht. Allerdings kommt von hinten sporadisch ein knacken. Hört sich so an, als ob sich eine Spannung aufbaut und dann schlagartig nachgibt. Soweit scheint aber alles fest zu sein.
Bei der DEKRA wurde das Auto durchgeknetet und die Stossdämpfer getestet. Diese sind in Ordnung. Auch sonst konnte das Problem nicht weiter eingegrenzt werden. Habt ihr noch eine Idee?
Viele Grüße
burninice
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emporeo
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von emporeo » Di 23.08.11 12:54
Stabiverzahnung, der Stabi sitzt nicht richtig. Das Geräusch kommt nur bei einer Verlagerung der kräfte vor.
Entweder ist die Verzahnung ausgelutscht oder sie sitzt nicht richitg!
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burninice
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von burninice » Di 23.08.11 13:26
Das Geräusch ist meist im Scheitelpunkt einer Kurve zu hören. Manchmal auch beim anfahren oder anhalten. Ist der Stabi die rote Stange unterhalb der Traverse?
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Gentry_Ba
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von Gentry_Ba » Di 23.08.11 13:34
hi,
der stabi verläuft durch die traverse durch. beim 206 kann es vorkommen, dass er richtig laute geräusche macht, wenn die achse mal auseinander war.
wir konnten das problem durch erneutes zerlegen und zusammenbauen lösen.
anscheinend ist das ding teilweise nicht richtig verspannt, und schlägt dann in der traverse an.
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CCdriver
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von CCdriver » Di 23.08.11 14:08
Ich tippe auf die Platten des Stabis die an den Längslenker geschraubt werden. Wenn die nicht richtig festsitzen gibt es das knacken.
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burninice
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von burninice » Di 23.08.11 16:28
Danke erstmal für euere Antworten. Muss da die Achse nochmal komplett runter? Ist der Stabi gleichzusetzen mit der Drehstabfeder?
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von CCdriver » Di 23.08.11 16:36
Nein, die Achse muss nicht runter.
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von CCdriver » Di 23.08.11 16:37
Gentry_Ba hat geschrieben:
wir konnten das problem durch erneutes zerlegen und zusammenbauen lösen.
Durch Zufall zum Erfolg

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egal_2
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von egal_2 » Di 15.11.11 14:18
Hallo zusammen!
Habe das gleiche Problem mit dem Knacken/Klacken von der Hinterachse bei Belastungen (Peugeot 106 1.1 (Bj. 2002)). Freie Werkstatt meint, es liegt an den Drehstabfedern und eine Reparatur würde sich nicht lohnen. Es wäre aber auch kein Sicherheitsproblem, deshalb könne ich einfach so weiterfahren.
Trotzdem gibt mir die Sache keine Ruhe und das Knacken nervt natürlich enorm.
Nach einiger Recherche in diversen Foren, habe ich trotzdem noch ein paar Fragen...
Vielleicht kann die mir jemand beantworten (bin Laie):
1. Ist der Stabilistator das gesamte Quergebilde, bestehend aus mittleren Torsionsstab und den beiden äußeren roten Drehstabfedern?
2. Der mittlere Torsionsstab ist dicker - warum? Ist der anders aufgebaut als die beiden äußeren Drehstabfedern? Ist der innen massiv
oder vielleicht hohl mit einer zusätzlichen Drehstabfeder?
3. Sind Drehstabfedern = Drehstäbe? Bezeichnen beide Begriff also dieselbe Sache?
4. Was verursacht das Geräusch genau? Schlägt vielleicht im mittleren Torsionsstab eine Drehstabfeder an die Außenhülle?
Oder schlagen die beiden anderen (roten) Drehstabfedern an den mittleren? Oder kommt das Klacken von der ausgeschlagenen Verzahnung an den Enden der Drehstäbe in den Nadellagern, sodass praktisch der Stab erst wieder richtig in die Verzahnung springen muss und es darum knackt?
5. Gibt es Nadellager nur für die Stäbe und oder noch sonst noch irgendwo in der Achse, die z.b. für einen falschen Radstand sorgen?
Denn die Räder haben bei mir keinen Spiel. Könnte das Klacken also auch von anderen Nadellagern an den Rädern kommen, sodass doch ein Sicherheitsrisiko besteht?
6. Was heißt genau "Lager ausgeleiert"? Zähne ab? Verrostet? Was kann man da machen? Einfach neue Verzahnung und Stäbe rein und gut? Vielfach wird gesagt, einfach die Lager erneuern bringt nichts, weil das Problem dann in Kürze wieder auftritt... wieso?
7. In diversen Anleitungen wird der Ausbau der Stäbe beschrieben. Ist eine Reparatur daher wirklich sinnlos oder lohnt sich nicht?
8. Komischerweise wird das Klacken nach einem Radwechsel und nach dem Aufpumpen der Räde weniger. Nach einiger Zeit aber wieder schlimmer. Ich gehe davon aus, dass das an einem sich veränderten Radstand und dadurch zu einer leichte Verlagerung der Stäbe, sodass diese wieder nicht so sehr klacken. Aber warum ist der Effekt so groß? Bisschen Luft oder ähnliche Reifen sollten doch eigentlich nicht so viel bewirken? An anderer Stelle habe ich gelesen, dass man einfach mal auf das Rad draufschlagen sollte, damit das Klacken weggeht... warum kann das helfen?
Hoffe, das war jetzt nicht zuviel Gelaber und Fragengeplänkel.
Trotzdem würde ich mich über eine paar Aufklärungen sehr freuen.
Danke!
egal_2