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oder das ding einfach mit nem hänger holen, spart die ganzen geschichten und es is nur noch die einfuhr zu klären!CaliforniaPug hat geschrieben:Sorry, hatte gestern keine Zeit das genauer auszuführen.
Es gibt mit den EFTA Staaten (Norwegen, Island und die Schweiz) ein sog. Präferenzabkommen mit der EU. Das tritt in Kraft, wenn du aus einem EFTA Staat ein Auto importierst, dass in der EU gebaut wurde und hat zur Folge, dass du "nur" 19% Einfuhrumsatzsteuer in Deutschland bezahlen musst (quasi Mehrwertsteuer bezahlen). Dafür brauchst du die sog. "Warenverkehrsbescheinigung EUR.1" (ehrältlich bei der schweizerischen Industrie und Handelskammer - das Formular kostet um die 50 Rappen, die Ausstellung wahrscheinlich das hundertfache- wenn der Kaufpreis unter 6000€ liegt, alngt auch ne Erklärung auf'm Kaufvertrag, wie genau das geht weiß ich aber net). Dann brauchst du noch ne befristete Immatrikulation (Zulassung) und provisorische Kontrollschilder (Kurzzeitkennzeichen), Fahrzeugausweis und Nummernschilder kosten ca. 100SFr, ne Haftpflichtversicherung nochmal 100-150SFr.
Mit Kaufvertrag, Warenverkehrsbescheinigung, Fahrzeugausweis, Kontrollschildern, etc. fährst du dann zur Grenze, lässt dir das ganze bei den Schweizern abstempeln, fährst rüber, verzollst es bei den Deutschen (wäre übrigens interessant zu wissen was passiert, wenn du über St. Margrethen fährst und erstmal durch Österreich musst), gehst zur Zulassungsstelle und meldest das Auto an. TÜV ist ab 1996 überhaupt kein Problem und bei nem 106 älterer Bauart wohl auch nicht.
Bei nem Kauf beim Händler kannst dir natürlich auch die Mehrwertsteuer von 7,6% ausweisen lassen, bei Kauf von Privat geht das natürlich nicht.
Musst halt mal durchrechnen, ob du die geschätzten 300SFr an Gebühren, Einfuhrumsatzsteuer und deutsche Zulassungs/TÜV Kosten bezahlen willst und sich das noch rechnet (gut, der Franken steht grad net so toll da, das könnte sich schon rechnen)... ach ja: Vignette brauchst auch noch, kostet 40 Franken