Nach Wechsel der Zylinderkopfdichtung nur noch Probleme
Verfasst: So 06.06.10 00:45
Hallo,
Der Pug von meiner Frau macht uns derzeit große sorgen. Folgendes Problem hat der 206, 1.4, 75 PS, 77.000 km, Baujahr 11/99:
Vor ein paar Monaten fing es mit mehr werdenden Öltropfen an. Die typische Peugeot-Macke bei den TU Motoren, Ölverlust am Ölkanal auf der Beifahrerseite. Ich kannte das schon. War bei meinem 306 vor ein paar Jahren genau das gleiche.
Also Werkstattermin gemacht. Diesmal eine freie Werkstatt gewählt, weil halt einfach günstiger im Preis als Peugeot und auch gleich um die Ecke.
Es wurde die Kopfdichtung erneuert und den Zahnriemen hab ich auch gleich mitmachen lassen.
Als ich das Auto abgeholt habe, meinte der Meister sie haben "sicherheitshalber" die dicke Kopfdichtung eingebaut. Hmm, da hab ich mich schonmal gewundert, weil ich davon ausging, dass das nur gemacht wird, wenn der Kopf plan geschliffen wird... Naja, dachte ich, hauptsache es ist wieder alles in Ordnung.
Gewundert habe ich mich, dass das Auto von meiner Frau komische Geräusche machte als ich losfuhr. Hört sich an wie ein metallisches quietschen vom Motor, lässt sich nicht so richtig beschreiben. Auch lief er sehr unruhig im Leerlauf.
3 Tage später, Kontrollleuchte Kühlwasser leuchtet. Kein Kühlwasser mehr im Ausgleichsbehälter. Ich wieder hin in die Werkstatt. Die meinten es könne passieren, dass noch Luft im Kühlsystem war (naja, ich dachte eigentlich, dass das entlüftet wird). Kühlwasser aufgefüllt, Warnanzeige blieb aber an. Er hat dann noch eine Fehlerauslese vom Steuergerät probiert, brachte aber nichts. Danach ging die Leuchte auf einmal aus. Naja, dachte ich, wer weiß...
2 Tage später, große Pfütze in der Garage, Kühler kaputt. Wieder in die Werkstatt, neuer Kühler.
6 Tage später, Warnanzeige geht wieder an. Kühlwasser hat er genug. Warnanzeige ging schon an als der Motor noch kalt war, sagt meine Frau. Sie hat dann unsinnigerweise Kühlwasser unterwegs nachgefüllt, also den Ausgleichsbehälter bis oben hin voll gemacht..
Ich hab mir heute mal alles genauer angeschaut. Im Kühlwasser sind kleine Ölflocken am Rand und am Deckel. Irgendwie hat es Kühlwasser oben am Kühler herausgedrückt. Das schönste, an der gleichen Stelle ist der Motor offenbar wieder undicht. Es ist wieder Öl am Motorblock zu sehen...
Nun zu den eigentlichen Fragen:
1. Was für eine Ursache könnte der unruhige Motorlauf und die metallischen Geräusche haben? Zahnriemen falsch eingesetzt, also ein Zahn verschoben und nun stimmen evtl. die Steuerzeiten nicht mehr? Oder liegt es an der dickeren Kopfdichtung?
2. War der Kühler überhaupt kaputt oder besteht hier ein Kausalzusammenhang?
3. Warum leuchtet wie Warnleuchte vom Kühler, auch wenn der Motor noch kalt ist?
4. Ich befürchte, man wird mir nun erzählen, das der Kopf plan geschliffen werden muss. Muss ich das bezahlen, wenn die das beim ersten Mal nicht merken?
5. Ist es überhaupt korrekt eine dickere Kopfdichtung einzubauen?
Im voraus vielen Dank an alle die uns weiterhelfen können!
Der Pug von meiner Frau macht uns derzeit große sorgen. Folgendes Problem hat der 206, 1.4, 75 PS, 77.000 km, Baujahr 11/99:
Vor ein paar Monaten fing es mit mehr werdenden Öltropfen an. Die typische Peugeot-Macke bei den TU Motoren, Ölverlust am Ölkanal auf der Beifahrerseite. Ich kannte das schon. War bei meinem 306 vor ein paar Jahren genau das gleiche.
Also Werkstattermin gemacht. Diesmal eine freie Werkstatt gewählt, weil halt einfach günstiger im Preis als Peugeot und auch gleich um die Ecke.
Es wurde die Kopfdichtung erneuert und den Zahnriemen hab ich auch gleich mitmachen lassen.
Als ich das Auto abgeholt habe, meinte der Meister sie haben "sicherheitshalber" die dicke Kopfdichtung eingebaut. Hmm, da hab ich mich schonmal gewundert, weil ich davon ausging, dass das nur gemacht wird, wenn der Kopf plan geschliffen wird... Naja, dachte ich, hauptsache es ist wieder alles in Ordnung.
Gewundert habe ich mich, dass das Auto von meiner Frau komische Geräusche machte als ich losfuhr. Hört sich an wie ein metallisches quietschen vom Motor, lässt sich nicht so richtig beschreiben. Auch lief er sehr unruhig im Leerlauf.
3 Tage später, Kontrollleuchte Kühlwasser leuchtet. Kein Kühlwasser mehr im Ausgleichsbehälter. Ich wieder hin in die Werkstatt. Die meinten es könne passieren, dass noch Luft im Kühlsystem war (naja, ich dachte eigentlich, dass das entlüftet wird). Kühlwasser aufgefüllt, Warnanzeige blieb aber an. Er hat dann noch eine Fehlerauslese vom Steuergerät probiert, brachte aber nichts. Danach ging die Leuchte auf einmal aus. Naja, dachte ich, wer weiß...
2 Tage später, große Pfütze in der Garage, Kühler kaputt. Wieder in die Werkstatt, neuer Kühler.
6 Tage später, Warnanzeige geht wieder an. Kühlwasser hat er genug. Warnanzeige ging schon an als der Motor noch kalt war, sagt meine Frau. Sie hat dann unsinnigerweise Kühlwasser unterwegs nachgefüllt, also den Ausgleichsbehälter bis oben hin voll gemacht..
Ich hab mir heute mal alles genauer angeschaut. Im Kühlwasser sind kleine Ölflocken am Rand und am Deckel. Irgendwie hat es Kühlwasser oben am Kühler herausgedrückt. Das schönste, an der gleichen Stelle ist der Motor offenbar wieder undicht. Es ist wieder Öl am Motorblock zu sehen...
Nun zu den eigentlichen Fragen:
1. Was für eine Ursache könnte der unruhige Motorlauf und die metallischen Geräusche haben? Zahnriemen falsch eingesetzt, also ein Zahn verschoben und nun stimmen evtl. die Steuerzeiten nicht mehr? Oder liegt es an der dickeren Kopfdichtung?
2. War der Kühler überhaupt kaputt oder besteht hier ein Kausalzusammenhang?
3. Warum leuchtet wie Warnleuchte vom Kühler, auch wenn der Motor noch kalt ist?
4. Ich befürchte, man wird mir nun erzählen, das der Kopf plan geschliffen werden muss. Muss ich das bezahlen, wenn die das beim ersten Mal nicht merken?
5. Ist es überhaupt korrekt eine dickere Kopfdichtung einzubauen?
Im voraus vielen Dank an alle die uns weiterhelfen können!