Vollgastauglich hat geschrieben:
dann teilt sich meine meinung zu der des obelix etwas... ich würde kein werkzeug zum setzen der scheibe nehmen... ich hab das eigentlich immer mit schlägen mit der flachen hand geregelt bekommen...
äähm:-)
da hast mich missverstanden. ich würde auch ned mit nem hammer auf die scheibe kloppen*gg*
ich meinte, den gummi (der ja ned nach dem einziehen ie endposition erreicht hat) mit einem flachen plastekeil (flaches holz geht au) parallell zur scheibe nach aussen drücken, also von der scheibe zum rahmen hin. das einmal innen rum und einmal aussen rum. damit treibst du den gummi komplett nach aussen ans blech, verschaffst der scheibe etwas luft und sorgst gleichzeitig und nebenbei für ne bessere abdichtung. du machst im prinzip das, was das auto, die dynamischen bewegungen und die temperaturunterschiede im lauf der zeit von alleine tun sollten, nämlich die gummidichtung ausrichten.
ein kleiner hinweis noch, der sich (noch nicht mit pug schieben probiert!) im werkstattalltag ergeben hat... wenn du mit der schnur an der oberseite der scheibe nochmal eine schlaufe in den innenraum legst (also wie unten die anfänge, bloss halt als schlaufe - auch wieder überlappt) kannst du nach den ersten 30 bis 40 cm "unten gezogen" bereits oben in der mitte den gummi als "gegenlager" auch schon über den oberen falz ziehen... dann hast du weniger probleme, dasss die scheibe wegen der gummispannung nach oben abhauen will und dann beim ziehen an der dachkante extrem verspannt... @obelix hast du das schonmal probiert? sind die pug scheiben so empfindlich, dass sie dann mittig reissen?
nein, noch ned probiert - bin da auch eher skeptisch.-)
ich mach es immer so:
erst unten stückweise links und rechts schö drüberziehen, dann eine ecke unten, dann die andere ecke unten. danach die scheibe mit den flachen händen nach unten ins gummi ziehen (oder mit saugnäpfen), dann an den a-säulen nach oben - auch immer abwechsend links und rechts stückweise, dann eine oberer ecke, dann die andere. und dann gaaanz vorsichtig bis zur mitte oben vorarbeiten. meist fängt es irgendwo an zu haken, dann zieh ich an der scheibe noch ein bissel nach, je nachdem wo es hakt in die entgegengesetzte richtung.
wenn ich die obern und unten schon drin hätte hätte ich scho a bissel angst, denn dann kann die ja nirgendwo hin "ausweichen". aber ich denk, im lauf der zeit entwickelt da eh jeder seine eigene technik:-9
mir ist direkt beim einbau erst eine scheibe über die wupper - an nem alten 02er-bmw. das hing aber mit den himmelklammern zusammen, da hat sich bei einziehen eine verschoben und die scheibe hat auf genau diese klammer gedrückt. 3 cm vor ende... kracks... dumm gelaufen. blöderweise sieht man diese blechklammern nimmer, wenn das gummi schon nen stück weit drauf ist:-)
ich hab mal in nem glasbetrieb zugeschaut, die haben die schnur in ned mal einer minute durchgerissen - auf meine frage, was die machen, wenn da was schiefläuft - naja, dann holen wir ne neue aus dem lager... hab das nie wieder gesehen, dass da im akkord an der schnur gerissen wird.-))) entweder waren die sehr mutig oder sehr ... dumm...
was ich auch schon gesehen hab - da hat einer die scheibe mit nem spanngurt fixiert. der meinte, er macht das immer so, dann braucht er keinen 2. mann.-) hat wundersamerweise sogar ohne glasbruch gefunzt... der hat mit 3 styroporklötzen die scheibe mit dem gurt fixiert und dann von innen die schnur reingezogen. als er die scheibe zur hälfte drin hatte hat er ein bisschen nachgespannt und weitergezogen.
gruss
obelix