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motor ausgegangen und spingt nicht wieder an
Verfasst: Di 17.11.09 20:12
von brobsch
hallo alle zusammen.
ich bin hier neu und habe doch gleich mal ein anliegen:
auto:
peugeot 309; 1,4er benziner mit 75ps
mitten auf der autobahn (bei schönen konstanten 110km/h) hatte mein wagen einen rabiaten leistungsabriss, dann ging der motor aus. im stand genüddelt, aber er hat nur noch einmal kurz ne zündung von sich gegeben. auch im kalten will er nicht mehr... sofern ich meiner wahrnehmung im schreck trauen kann lief der motor wenn ich den gang draussen hatte und bei wiedereinlegen (ja, das war bestimmt auch ein fehler) ruckelte er nur und wurde langsamer - kann aber auch sein, dass es sich nur so anhörte...
zündfunken hat er (alle zündkerzen funken)
sprit hat er auch und kommt auch an
zahnriemen ist noch drauf
anlasser dreht auch
wenn man nun davon ausgeht, dass ein wägelchen eigentlich nicht mehr braucht um anzuspringen, dann verwundert es doch schon ein wenig...
und deshalb nun die frage:
möglich wären ja noch:
kompressionsverlust wegen zylinderkopfdichtung kaputt
zahnriemen gesprungen ergo steuerzeiten stimmen nciht mehr
zündfunke zu schwach (?)
dann mal theoretisch durchgehen:
wäre es der zahnriemen: hatte ich schon nachgesehen, leider habe ich an der kurbelwelle keine markierung gefunden. an der nockenwelle hab ich das lcoh gefunden zum arretieren - das allein bringt es aber leider nciht. kann mir wer sagen wo die markierung unten (und wenn es oben sowas auch gibt dann auch das) ist?
kompression würde ich danach testen, dazu müsste ich ne werkstatt auftreiben die mir sowas ausleihen kann..
und wenn es all das nicht ist kann ich immernoch ander zündung rumbasteln
es scheitert an punkt 1...
oder hat jemand eine bessere/naheliegendere idee?
Re: motor ausgegangen und spingt nicht wieder an
Verfasst: Di 17.11.09 23:32
von 106 XSi-HSK
hi kannst du mir ein paar daten mehr geben?
tippe eher auf lamda falls er hat
oder zündung aber bräuchte ein paar daten mehr
Re: motor ausgegangen und spingt nicht wieder an
Verfasst: Mi 18.11.09 08:28
von brobsch
als fehlercode hatte ich nur bekommen:
41 Drehzahl- / Positionssensor
53 Batteriespannung zu hoch oder zu niedrig
die 53 ist verständlich, da nach dem leiern jetzt die batterie sicher nciht mehr die vollste ist..
41 - tja, keine ahnung... (unruhig lief er schon die ganze zeit)
wäre aber der zahnriemen gerutscht hätte ich ja theoretisch dies bekommen müssen:
65 Nockenwellenpositionsgeber
wenn es die lambdasonde wäre müsste er doch aber zumindest anspringen. wenn ichs richtig sehe hat er aber ne lambda - kurz unterm krümmern angebracht.
und wenn sie kaputt wäre hätte ich ja diesbezüglich auch ne fehlermeldung bekommen müssen
was bräuchtest du denn?
Re: motor ausgegangen und spingt nicht wieder an
Verfasst: Mi 18.11.09 10:17
von 106 XSi-HSK
hi, er gibt dir nur die fehlermeldung lamda wenn sie kaputt ist aber nicht wenn sie net richtig läuft
oder kabel gebrochen sind...
zahnriiehmen glaube ich net
zündfunke war ja da sagste,
wo hast du denn den fehler auslesen lassen? die haben auch keine ahnung was das ist
wie siehts aus mit dem vorschaltrelai! sitzt seitlich an der spritzwand oder hinter der zündung...
Re: motor ausgegangen und spingt nicht wieder an
Verfasst: Do 19.11.09 16:43
von brobsch
ausgelesen hab ich den fehlerspeicher selbst.. mittels dieser anleitung:
http://www.309er.de/technik/elektrik/fehler.html
ich hatte schon zwischendurch an die zylinderkopfdichtung gedacht, aber dafür gibts keine anzeichen... alsso kein schmodder im kühlwasser oder schmodder im öleinfüllsttzen - das wirds also nicht sein.
wo finde ich denn die sonde? aber auch wen die kaputt ist müsste er ja wenigstens zünden, oder? also anspringen, oder wenigstens nen paarmal drehen, und dann asgehen...
was tut eigentlich das vorschaltrelais?
Re: motor ausgegangen und spingt nicht wieder an
Verfasst: Fr 20.11.09 13:27
von BigAl
Sers,
du hast geschrieben, das der Zahnriemen noch drauf ist. Selbst wenn er überspringt, sollte er zumindest noch laufen. Wenn ich mich recht entsinne läuft der noch, wenn der riemen bis zu 4 zähne überspringt *g*
Funken hat er schreibst du. Sprit auch. Wie hast du das mit dem sprit gemerkt? Nur den schlauch der zulauf leitung abgezogen? Oder auf das einspritzventil geschaut? Wenn nicht, dann probier mal das starten mit startpilot. Wenn er dann sofort anläuft kannst den Fehler auf das einspritzsystem einschränken.
Mfg Martin
Re: motor ausgegangen und spingt nicht wieder an
Verfasst: Sa 21.11.09 12:52
von brobsch
Ich hatte den Spritschlauch zum Zulauf abgezogen, ja.
Er spritzt aber ein, glaub ich, da er beim Starten (also besser: beim drehen des Anlassers) hinten aus dem Auspuff stark nach Sprit riecht.
mit Starterpilot ist er aber auch nicht angegangen, das hatte der nette adac-Mensch schon versucht (in den Luftfilter rein und direkt auf die Drosselklappe).
Jetzt hatte ich noch als mögliche Meldung/Hinweis bekommen, dass eventuell die Motorsteuerung kaputt sein könnte - demnach wäre der Zündfunke zwar da, aber eben zu schwach - kann man das prüfen? Qua Bauernmethode oder so?
Wo finde ich eigentlich die Markierungen für die Kränze an Nocken- und Kurbelwelle?
Re: motor ausgegangen und spingt nicht wieder an
Verfasst: Sa 21.11.09 20:34
von BigAl
Sers,
also NW hast ja schon mal arretiert. Bei der KW findest du ein loch auf der riemenscheibe. Da kommt der bolzen durch, das gegenstück ist am block. Es gibt nur verschiedene arten der riemenverkleidung. Bei einigen mußt du erst die reimenscheibe anehmen um die abdeckung abnehmen zu können; danach riemscheibe rauf und arretierung prüfen.
Ansonsten würd mir nur noch Zündung einfallen. Das steuergerät muß ja funktionieren, da du nen funken und sprit hast. Ansaonsten nimm ruhig mal den Ventildeckel runter und schau dir mal die NW an. Ob die auch dreht.
Und nen kompressionstest mach mal.
Mfg Martin
Re: motor ausgegangen und spingt nicht wieder an
Verfasst: So 06.12.09 09:29
von brobsch
update - Fehler gefunden und es fährt wieder...
Es war die Zündspule... der Rost hatte da arg zugeschlagen... Induktion gabs also noch, nur nicht im ausreichenden Maße.
Von Interesse wäre aber dennoch die kurbelwellenseitige Arretierung des Zahnriemens. Auch nach entfernen der Riemenscheibe ist nichts zu sehen. Hinter der Riemenscheibe befindet sich aber eine weitere Scheibe - so ne Art Distanzstück. Wie bekommt man das denn ab? Sie ist auf 3 T-förmige Stege aufgesetzt und in der Mittel befindet sich eine Schraube. Diese Schraube lässt sich aber nicht abschrauben - man kann nicht gegenhalten, da sich sondst der Zahnriemen rutschen würde. Einfach abziehen lässt sich die Scheibe auch nciht (es sei denn sie ist vollkommen zugerostet - kann ja durchaus sein). Gibt es da einen Trick?
Aber laufen tut er wieder wie ein junger Krüppelgott.

Re: motor ausgegangen und spingt nicht wieder an
Verfasst: So 06.12.09 19:05
von micken406
da haste am motor vorne an der getriebeglocke ein loch.dort kannste nen 6er (oder 5er) inbus reinstecken und dann solange die kw drehen bis dieser am schwungrad "einrastet".