Epiphone79 hat geschrieben:Das es nur eine Bestellnummer für die Teile gibt liegt vielleicht daran das nur noch eine Variante gebaut wird. Eben jene die in jedem Modell einsetzbar ist?! Wer weiß? Auffällig ist z.B. auch die Fabgebung der Achsrohre: Zumindest bisher waren bei mir die Achsrohre der schwächer ausgelegten Achsen schwarz, die der stärkeren immer gelb.
eiiiigentlichned:-9
ich habe ja auch noch alte unterlagen gewälzt, aus der zeit als der 205 noch aktuell war. da hab ich überall nur diese eine nummer gefunden.
das mit schwarz und gelb stimmt, die dicken waren immer gelb. allerdings nur am 205.
aber schau dir mal die achsschenkelbolzen genauer an.
dann siehst du, dass die tatsächlich von unterschiedlichen herstellern kommen.
es gibt welche die sind völlig blank, es gibt welche, die in der mitte schwarz sind. dann hab ich hier welche, die sind komplett schwarz und nur an den lagerstellen blank. bei manchen sieht man die spuren der induktivhärtung deutlich als blauen anlauf in kreisform, wieder andere sind wahrscheinlich nitriergehärtet oder mit anderen verfahren, die keine anlassfarben hinterlassen. die einen sind komplett überdreht, andere an den laufflächen geschliffen. selbst das schaftende ist unterschiedlich geformt, ebenso wie die abstufungen unterschiedliche sind.
jeder lieferant fertigt eben nach seinen gepflogenheiten. und solange die technischen anforderungen erfüllt werden ist das ja auch völlig in ordnung. die abmasse aussen müssen nur an der pressfläche und den lagersitzen masshaltig sein. auch an der aussenseite innen muss das mass stimmen für die stabilager. vmtl. war auch eine mindest-wandstärke vorgegeben, ebenso wie die härte. alle anderen masse sind technisch nicht relevant und somit nicht vorgegeben.
es gibt ja auch verschiedene achsschenkel, da sieht man es zuerst an den gusszeichen. da gibt es welche, die haben ein nicht funktionelles loch, wahrscheinlich gedacht als wasserablauf. das haben andere nicht. auch die enden sind unterschiedlich, die ansätze sind bei einigen bis zur oberkante der anlagefläche der bremsteile geführt, bei anderen sind es nur halb so lange ansätze.
auch die traversen und drehstäbe haben verschiedene väter. die drehstäbe sind an den kopfflächen gekennzeichnet.
ich habe welche, die sind mit NJ gestempelt, andere mit UM, PE, FQ oder MM, ich habe aber auch welche die ganz ohne stempelung auskommen.
mittlerweile hab ich auch mindestens 3 verschiedene ausführungen der nadellager gesehen, nadelzahl, nadeldurchmesser, käfigausführung und lageraussenring weichen da ziemlich deutlich voneinander ab.
genaue angaben darüber wird man wohl nie bekommen, das liegt alles in den archiven der konstruktion und im einkauf in frankreich. und kein mensch wird das je zu gesicht bekommen. für die erhaltung der autos ist das aber auch kaum wichtig, solange die achse funktioniert und alles passt:-)
das trifft übrigens auch auf so ziemlich alle anderen bauteile zu. die vorderen achsschenkel z.b. gibt es in mindestens 3 verschiedenen herstellervarianten, bei den querlenkern auch. ich kenne nur ein teil, das immer vom selben zulieferer stammt - der ventildeckel des mi:-)
da steht auf allen, die ich gesehen habe stihl...
es gibt übrigens jede menge teile, die von herstellern stammen, die wir aus ganz anderen bereichen des täglichen lebens kennen. so kommen einige teile wie z.b. hutablagen von allibert.
gruss
obelix