ich bin neulich mit meinem Peugeot 206 (Bj 2001) auf auf der Autobahn liegen geblieben, weil der Motor zu heiß war. Als ich die Anzeige gesehen habe, die inzwischen im roten Bereich war, und das "STOP"-Signal leuchtete bin ich natürlich sofort rechts ran. Der ADAC-Mann, der mich zur Werkstatt geschleppt hat, meinte, dass evtl. die Zylinderkopfdichtung einen Schaden davon getragen haben können.
In der Werkstatt wurde festgestellt, dass der Ventilator aus seinem Lager gebrochen war, in den Kühler geknallt ist und ein Loch in diesen geschlagen hatte, sodass das Kühlwasser ausgelaufen ist. Es wurde also ein neuer Kühler & neuer Ventilator eingebaut, Kühlflüssigkeit nachgefüllt, das Kühlsystem gestestet und man hat mir das Auto zurückgegeben.
Ich habe dann, weil ich an die Worte des ADAC-Mannes denken musste, noch einmal gefragt, was denn nun mit der Zylinderkopfdichtung sei. Ich habe lediglich eine recht schwammige Antworte erhalten, bei der ich nicht weiß, ob ich dem trauen kann: "Es wurde diesbezüglich nichts festgestellt - es kann leider dennoch sein, dass in Folge der Überhitzung später noch eine Beschädigung der ZKD eintritt."
Jetzt frage ich mich: Kann / soll / muss ich die ZKD noch einmal explizit irgendwie prüfen lassen oder kann ich mich darauf verlassen, dass wenn der Wagen ansonsten erstmal keine Mucken macht, ich wieder normal fahren kann? Ich brauch derzeit das Auto sehr oft und fahre auch ein paar weitere Strecken (800 km). :-/
Die klassischen Internet-Tips: Kühlwasser und Ölstand im Auge behalten, auf schaumige komische kleblige Rückstände an den Deckeln von Kühlwasser und Öleinlass achten, seltsamen Qualm beobachten etc habe ich schon gehört und kann nix wirklich auffälliges beobachten - habe allerdings auch von Autos nicht wirklich Ahnung und kann nur schwer beurteilen was "normal" und was "auffällig" ist.