Mr. Mitchell hat geschrieben:hm, ich lese da nicht Teilegutachten. Da steht klar und mehrfach Materialgutachten und sowas gibt es nicht. Das ist ne Erfindung zur Steigerung der Verkaufszahlen des Anbieters.
Es bescheinig im Idealfall nur welche Materialien in welcher Stärke verbaut wurden. Zwar gibt es Tüver die sowas unter anderem auch mit dem entsprechenden Honorar eintragen, einer richtigen Kontrolle oder gar Begutachtung im Schadensfalle wird es aber nicht standhalten.
daher muss man davon ganz klar abraten
das ist so nicht ganz richtig.
es gibt durchaus materialGUTACHTEN.
die werden u.a. erstellt für teile, die in serien hergestellt werden, die aber in form und ausführung unterschiedlich sein können.
bei gfk wird da dann eine genaue zusammensetzung des harzes, schichtaufbau und die verwendeten matten und geflechte dokumentiert.
dabei wird dann ein flammtest, bruchtest, das splitterverhalten usw. geprüft und bescheinigt.
ich nenne mal als beispiel im nutzfahrzeugbau klimaanlagengehäuse, skikoffer und ähnliche teile, die aussen oder innen verbaut werden.
da würde es sich in keinster weise als praktikabel erweisen, für jedes teil ein einzelnes teilegutachten zu erstellen, weil da naturgemäss nur kleine bis mittlere stückzahlen laufen. also wird solchen teilen das material bescheinigt.
man benötigt bei solchen teilen ja keinen nachweis über das fahrverhalten oder andere punkte wie abtriebswerte etc.
das problem ist, dass die papiere, die man zu solchen tuningteilen bekommt, keine materialgutachten sind, sondern lediglich ne (im besten fall) vom tüv geschriebene liste der materialien. quasi eine bescheinigung. mehr stellt das ned dar.
insofern besseres klopapier...
gfk hat die blöde eigenschaft, bei unsachgemässer verarbeitung im bruchfall messerscharfe, spitze splitter zu erzeugen. die können im wahrsten sinne des wortes böse ins auge gehen (oder woanders hin). das ist der grund, wieso viele prüfer da ne natürliche abscheu dagegen haben:-))
gruss
obelix