Moin,
der TE hat ein preiswertes Thermometer gekauft und wollte sicher nicht das halbe Auto auseinander bauen.
Ich habe mit meinen alten Autos auch schon so einige "Tests" durch, die Variante mit dem Spiegel war die beste. Gegen das "Aufwärmen" des Sensors im Spiegel hilft eine gute Dämmung des Spiegels. Und wenn das Kabel mal defekt ist vom ständigen Türen aufreißen (wobei man das Kabel auch so legen kann, dass es nicht beschädigt wird), dann kann man das komplette Teil recht schnell wieder ersetzen.
Die Variante mit dem Motorraum hat mehrere Haken. Man muss in den Motorraum kommen. Die Fühler sind nicht gerade klein, die muss man erstmal durch die Öffnungen in der Spritzwand würgen und dann die Spritzwand wieder abdichten. Auseinanderschneiden und wieder zusammen löten funktioniert nur bedingt bei den dünnen Drähtchen.
Hinzu kommt, dass die Kabel meist zu kurz sind. Die kann man nichtmal quer durch den Motorraum legen. Von beweglichen Teilen muss man auch Abstand halten. Einfach verlängern ist auch nicht (zumindest nicht bei allen), da die Teile mit Widerstandswerten arbeiten und der ändert sich, wenn man das Kabel verlängert. Von den Wegen, die man schon im Innenraum gehen muss, rede ich noch gar nicht. Da können in der Summe schon ein paar Meter bei draufgehen.
Und das nächste Problem ist die Motortemperatur. Bei stehendem Wagen kann man auch im schönsten Winter karibische Temperaturen ablesen. Das ist auch bei Serieninstallationen so. Unser Mercedes Sprinter zeigt im Stand mit Motor oder Standheizung auch kuschelige 5°C an und wenn man dann draußen steht, friert man sich den Ar*** ab
Unterm Strich geht es um eine einigermaßen zuverlässige preiswerte Variante, um so ein Thermometer anzubauen. Und da halte ich den Außenspiegel rechts immer noch für die effektivste Variante.
Viele Grüße
Frank