Nach Wechsel der Zylinderkopfdichtung nur noch Probleme

Die wohl interessanteste Kategorie. Ihr habt Probleme mit Eurem Peugeot? Die Werkstatt weiss mal wieder nicht weiter? Das Handbuch gibt auch nichts mehr her? Na dann, stellt Eure Frage hier rein.
106driver
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Re: Nach Wechsel der Zylinderkopfdichtung nur noch Probleme

Beitrag von 106driver » So 13.06.10 11:06

dickere dichtung is natürlich ***Mist***.

wenn der motor richtig laufen würde, hät er ja keine fehler gemacht, da vorher ja alles ok war am motorlauf/kühler/etc

Platinum206SW
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Re: Nach Wechsel der Zylinderkopfdichtung nur noch Probleme

Beitrag von Platinum206SW » So 13.06.10 11:43

106driver hat geschrieben:dickere dichtung is natürlich ***Mist***.

wenn der motor richtig laufen würde, hät er ja keine fehler gemacht, da vorher ja alles ok war am motorlauf/kühler/etc
So sehe ich das auch. Anstatt dauernd nach neuen Fehlern zu suchen, würde ich an seiner Stelle zunächst mal damit anfangen dort auf Fehlersuche zu gehen wo geschraubt wurde. Ich hab ja schließlich keine Lust alle 2-3 tage in dieser Werkstatt aufzulaufen. Bin langsam echt am verzweifeln. Wäre ich bloß nie da hin gegangen...

Ich werd ihm morgen mal den Tip geben, dass er nach den Ventilen, Steuerzeiten, Nockenwelle etc. schauen soll. Ich glaube nur der hält mich offenbar für Blöd und mag mich nicht. So nach dem Motto "was der erzählt ist eh blödsinn, ich bin hier der Meister und weiß alles besser"...

Deux-Cent-Cinq
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Re: Nach Wechsel der Zylinderkopfdichtung nur noch Probleme

Beitrag von Deux-Cent-Cinq » So 13.06.10 12:00

Hallo liebe Leute!
Also das hört sich ja mal wieder toll an hier,...
Was hat denn nun der KFZ-Meister dazu gesagt, als du ihn drauf angesprochen hast was zu tun wäre!?
und hast du die teile eigentlich dann gezahlt?
und was is nun mit dem gutachter?
anstatt ständig zu dem idioten zu rennen, und dir von ihm anzuhören dass du angeblich planlos bist und es "nur ein Peugeot" is, solltest wirklich zu härteren mitteln greifen.
der tu motor wurde nicht umsonst von 1988 bis mindestens 2006 verbaut im 205 306 206 und sogar im 405er...und wer weiss sonst noch wo!
des haben die sicher nur aus lust und laune gemacht, und nicht weil der motor ganz gut is=PP

halte uns aber auf jeden fall auf dem laufenden^^
und viel glück derweil
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Platinum206SW
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Re: Nach Wechsel der Zylinderkopfdichtung nur noch Probleme

Beitrag von Platinum206SW » So 13.06.10 12:54

Deux-Cent-Cinq hat geschrieben:Hallo liebe Leute!
Also das hört sich ja mal wieder toll an hier,...
Was hat denn nun der KFZ-Meister dazu gesagt, als du ihn drauf angesprochen hast was zu tun wäre!?
und hast du die teile eigentlich dann gezahlt?
und was is nun mit dem gutachter?
anstatt ständig zu dem idioten zu rennen, und dir von ihm anzuhören dass du angeblich planlos bist und es "nur ein Peugeot" is, solltest wirklich zu härteren mitteln greifen.
der tu motor wurde nicht umsonst von 1988 bis mindestens 2006 verbaut im 205 306 206 und sogar im 405er...und wer weiss sonst noch wo!
des haben die sicher nur aus lust und laune gemacht, und nicht weil der motor ganz gut is=PP

halte uns aber auf jeden fall auf dem laufenden^^
und viel glück derweil
Für die weiteren "Reparaturversuche" habe ich bisher noch nichts bezahlen müssen. Deshalb habe ich auch noch keinen Gutachter eingeschaltet.

Morgen werde ich mit dem Heini Klartext reden. Er bekommt seine allerletzte Chance. Das ganze bekommt er morgen schriftlich von mir und zwei Tage Zeit gebe ich ihm auch noch. Alternativ werde ich ihm anbieten, dass ich in eine richtige Werkstatt gehe und er mir vorab blanko die Kostenübernahme zusichert. Sollte er es nochmal versuchen und der Pug danach immer noch nicht so laufen wie er vorher lief, bleibt mir nur, rechtliche Schritte gegen den Laden einzuleiten. Das Problem ist ja nur, Recht haben und Recht bekommen ist immer zweierlei. Er wird natürlich bestreiten, dass das Auto vorher bis auf den Ölverlust völlig in ordnung war. Wer hat schließlich schon Lust und Zeit auf einen Rechtsstreit...

Black205gti
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Re: Nach Wechsel der Zylinderkopfdichtung nur noch Probleme

Beitrag von Black205gti » So 13.06.10 13:36

Hallo,

keine Sorge wegen rechtsstreit usw..... ein vernünftiger Gutachter wird dir das schon machen, wie gesagt ist die dicke KD schon mal ein offensichtliches zeichen, für die Reparatur hast du ja eh ne ??Rechnung?? .... was stehtn da drauf bzw was wurde verrechnet, ist ne dicke KD ohne den Kopf zu planen verechnet worden , so hast du schon zu 100% gewonnen.....

Was wurde dir den bis jetzt in Rechnung gestellt und was hast du schon bezaht ( vl auch den Preis)....

Zu all den anderen die meinen das jedes mal der Kopf gelant werden muss, kompletter schwachsinn!! Normalerweise wird der Kopf vermessen, hat dieser keinen Verzug so ist auch planen nicht nötig!!! :daumenhoch:


Rechtlich gesehen musst du den Meister 2 mal die Chance geben nachzubessern, wird das nach dem 2ten mal immer noch nicht erledigt so ......... Achtung jetzt kommts.... kannst du in eine andere Werkstatt gehn und dort dein Auto reparieren lassen und der Pfuscher muss zu 100% die kosten dafür übernehmen.. für die 2 malige Nachbesserung musst du aber Bewiese haben......sonst bleibst du auf den kosten sitzen....

mfg

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Re: Nach Wechsel der Zylinderkopfdichtung nur noch Probleme

Beitrag von Platinum206SW » So 13.06.10 22:40

Black205gti hat geschrieben:Hallo,

keine Sorge wegen rechtsstreit usw..... ein vernünftiger Gutachter wird dir das schon machen, wie gesagt ist die dicke KD schon mal ein offensichtliches zeichen, für die Reparatur hast du ja eh ne ??Rechnung?? .... was stehtn da drauf bzw was wurde verrechnet, ist ne dicke KD ohne den Kopf zu planen verechnet worden , so hast du schon zu 100% gewonnen.....

Was wurde dir den bis jetzt in Rechnung gestellt und was hast du schon bezaht ( vl auch den Preis)....

Zu all den anderen die meinen das jedes mal der Kopf gelant werden muss, kompletter schwachsinn!! Normalerweise wird der Kopf vermessen, hat dieser keinen Verzug so ist auch planen nicht nötig!!! :daumenhoch:


Rechtlich gesehen musst du den Meister 2 mal die Chance geben nachzubessern, wird das nach dem 2ten mal immer noch nicht erledigt so ......... Achtung jetzt kommts.... kannst du in eine andere Werkstatt gehn und dort dein Auto reparieren lassen und der Pfuscher muss zu 100% die kosten dafür übernehmen.. für die 2 malige Nachbesserung musst du aber Bewiese haben......sonst bleibst du auf den kosten sitzen....

mfg
Naja, ich hab da nicht so die Erfahrung... Unser Zweit-Pug war inzwischen 8- mal bei diesem Pfuscher. Schriftlich gibts darüber die erste Rechnung inkl. dem Wechsel der ZKD (steht aber nicht explizit drauf das eine dicke Dichtung verbaut wurde) und die zweite Rechnung als der Kühler gewechselt wurde. Über die anderen 6 "Besuche" habe ich keine schriftlichen Nachweise. Nur meine Frau als Zeugin.

Werd morgen zunächst mal die KfZ Innung anrufen...

P.S. Mein Herz blutet wenn ich diesen schönen und dezent getunten Pug in unserer Garage sehe und nicht läuft. Ich könnte mich an diesem Pfuscher vergessen. Elender.... :heul:

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Re: Nach Wechsel der Zylinderkopfdichtung nur noch Probleme

Beitrag von Platinum206SW » Mi 16.06.10 20:48

Der kleine Pug ist nun seit Dienstag wieder in dieser Werkstatt. Ich hoffe das er es diesmal hinbekommt. Zumindest will er nun "freiwillig" eine neue ZKD einbauen. Er hat nun offenbar auch eingesehen, dass eine dicke Kopfdichtung schwachsinn war.

Freitag soll er fertig sein. Ich bin gespannt und halte Euch auf den laufenden.

Platinum206SW
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Re: Nach Wechsel der Zylinderkopfdichtung nur noch Probleme

Beitrag von Platinum206SW » So 20.06.10 23:02

So, der Löwe ist seit Freitag wieder zu Hause. Neue Kopfdichtung, diesmal die dünne. Motorleistung stimmt wieder, Warnleuchte ging bis jetzt auch nicht wieder an. Er ist jetzt ca. 100 km gelaufen. Kühlwasserstand ist auch i.O.

Aber: Was die immer noch nicht in den Griff bekommen haben ist dieses "Pfeifen bzw. Quietschen" vom Zahn- oder Keilriemen. Das ist eher noch schlimmer geworden und ist vor allem im Leerlauf bei warmen Motor richtig extrem. Das die das nicht hören verstehe ich nicht. Ich vermute der Zahnriemen ist zu straff gespannt.

P.S. Ist es eigentlich ok, den gleichen Zahnriemen wieder zu benutzen (also erneut spannen) oder sollte der sicherheitshalber auch wieder getauscht werden? Woran kann dieses Geräusch noch liegen?

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Re: Nach Wechsel der Zylinderkopfdichtung nur noch Probleme

Beitrag von 205_JETI » Mo 21.06.10 07:16

Hi

Zahnriemen spannen kann man öfters. Aber woher das Geräusch kommt ist natürlich so ne Sache. Wenn ihr könnt nehmt mal den keilriemen runter und lasst ihn mal so laufen, dann weiß man schonmal obs vonm Zahnriemen oder Keilriemen kommt.


Erfahrungsgemäß ist es aber garnicht so leicht bei den Motoren den Zahnriemen viel zu Straff zu spannen. Fahr doch mal zu jemanden der sich mit Pugs auskennt, sag ihn du würdest auch ein paar euro bezahle wenn er dir sagt was mit dem Ding los ist.
Wo man aufpassen muss: Es gibt verscheiden Wasserpumpen für die Motoren (abhängig von der motornummer, bzw vom Zylinderblock). Eine hat 18, die andere 20 Zähne.


Viele Grüße
Alex
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Re: Nach Wechsel der Zylinderkopfdichtung nur noch Probleme

Beitrag von Black Whisper » Mo 21.06.10 10:00

Platinum206SW hat geschrieben: P.S. Ist es eigentlich ok, den gleichen Zahnriemen wieder zu benutzen (also erneut spannen) oder sollte der sicherheitshalber auch wieder getauscht werden? Woran kann dieses Geräusch noch liegen?
Mir hat man damals gesagt, das es sich bei ZKD-Schäden in vielen Fällen lohnt, Zahnriemen inklusive Umlenkrollen und Wasserpumpe mitzutauschen. Vermutlich ist das lohnenswert, da der Kopf eh schon unten ist und ein stark ölender Kopf auch den Zahnriemen mit voll suddeln könnte, was dessen weiterer Langlebigkeit dezent im Wege stehen könnte. Der Wirtschaftlichkeit nach hätte man es also gleich mitmachen lassen können, besonders wenn die Kilometerleistung schon nahe an den Wechselinterevall kommt... Aber vielleicht lässt man das dann besser in einer Werkstatt machen, zu der man Vertrauen hat...
Der Weg ist das Ziel.

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