wenn man Profi ist - zusätzlich irgendwelchen Spezialverdünner benutzt, um die Lacke wahrscheinleich im Übergangsbereich einander anzugleichen. Naja, was soll's.
moinsen!
das stimmt so nicht ganz ...
lack verwittert - egal ob metallic, oder uni - die uv-strahlung is da hauptverantwortlich...
spraydosenlacke werden nach originalrezept gemischt - und das meist sogar recht gut - aber welches rezept hat dein lackhändler?! ja nach dem, welcher lacklieferant damals das werk beliefert hat, welche charge des lackes usw. gibt es immer (auch bei neuen lacken) nuancen unterschied. bei aktuellen lacken haben wir teilweise über 20 verschiedene rezepte für ein und dieselbe farbnummer. da hilft nur ausprobieren und lackvergleichsmuster spritzen. ausserdem ist noch ne große frage, welche farbe deine grundierung im vergleich zu der werksgrundierung hatte. war deine z.b. dunkler als serie, hast du riesen probleme so deckend hell zu lackieren, dass es die gleiche farbe wird, wie bei einem helleren grund.
der "spezielverdünner" wie du ihn nennst, ist vermutlich die sogenannte "beispritzlösung" - die hat aber mit der farbnuance nichts zu schaffen. die löst lediglich bis zu einem gewissen mass den alten klarlack an, dass der neue klarlack (in eng gestecktem rahmen) mit einbinden kann, was eine politur vergleichsweise vereinfacht, da du einen sehr fliessenden übergang hinkriegst. ohne die lösung hast du ja auf dem altlack ne schicht klarlack, die du zwar dünnpolieren kannst, aber eben immer ein gewisser absatz stehen bleibt. verläuft der neue mit dem alten lack hast du diesen absatz deutlich vermindert und es entsteht ne glattere oberfläche. das ganze funktioniert und macht sinn erst dann, wenn du einen mit härter versetzten klarlack verwendest (kannst du beim lackhändler so als spraydose anmischen lassen - ist dann meines wissens etwa 4 tage verwendbar - ob die allerdings beispritzlösung mit anmischen weiss ich ned, kanns mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen)
gruß martin